Das neue Superfood kommt aus dem Meer

iStock.com/ Fudio

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Richtig gehört, es gibt ein neues Superfood, und das sind: ALGEN. Vielleicht hast du sie schon in Smoothies oder Säften probiert. Ihnen werden zahlreiche positive Eigenschaften nachgesagt, daher hat die Lebensmittelindustrie sie jetzt auch für sich entdeckt. Wir sagen dir, was sie können!

So gesund sind Algen

Es gibt rund 40.000 Algen, die bisher bekannt sind, davon haben es einige bis auf den Esstisch geschafft, in asiatischen Ländern mehr, in Deutschland (bisher) weniger. Aber im Asialaden und auch im Supermarkt wird man mittlerweile fündig. Sorgen um Schadstoffe muss man sich dabei nicht machen, da die angebotenen Algen aus Zucht stammen. Dafür punkten Algen mit allerlei Vitalstoffen: Sie versorgen uns mit Zink, den Vitaminen A, C, E und B12 (auch interessant für Veggies) und besonders mit Jod. Gerade in Deutschland sind viele Personen jod-unterversorgt. Wer allerdings an Schildrüsen-Erkrankungen leidet, sollte vor dem Verzehr mit seinem Arzt sprechen. Algen gelten übrigens auch als Figurschmeichler: Dank des hohen Proteingehalts und vielen Ballaststoffen machen sie lange satt.

Diese Sorten sind essbar:


Spirulina

Die blaugrüne Alge trumpft mit Eisen, Kalium und vielen Vitaminen auf. Außerdem ist sie eine Quelle für pflanzliches Protein. Sie stärkt das Immunsystem, soll sich positiv gegen Allergien auswirken und Sportlern Vorteile bringen.

Verwendung: In Smoothies oder Säfte gerührt.

Wo kaufen: In der Apotheke, dem Reformhaus oder im Onlineshop bekommt man sie in Pulver- oder Kapselform.


Chlorella

Die Mikroalge ist im Wasser so fein verteilt, dass sie mit bloßem Auge kaum zu sehen ist. Die Süßwasseralge hat aber einen unschlagbar hohen Gehalt an einem Vitalstoff, den ihr Name schon verrät: Chlorophyll.  Und genau dieser Vitalstoff wirkt sich positiv auf das Blut aus. Er sorgt dafür, dass der Aufbau von Blutzellen unterstützt wird, dadurch verbessert sich der Sauerstoffanteil im Blut. Außerdem wird so auch die Wundheilung gefördert.

Verwendung: In Smoothies oder Säfte gerührt.

Wo kaufen: In der Apotheke, dem Reformhaus oder im Onlineshop bekommt man sie in Pulver- oder Kapselform.


Nori

Diese Alge ist auch bekannt unter dem Begriff: Seetang. Als große getrocknete Algenblätter kennt man sie bisher vom Sushi, aber sie lässt sich vielseitig einsetzen. Hergestellt werden die dünnen Blätter, in dem Algen erst zerkleinert, dann gepresst und getrocknet und am Ende geröstet werden.

Verwendung: Sushi, Chips (Rezept siehe unten), als Suppeneinlage.

Wo kaufen: Im Asialaden oder der Feinkostabteilung des Supermarkts.


Wakame

Auch diese Alge kennt man aus der Sushi-Abteilung, als Salat mit Sesam hat man die intensiv grünen Streifen schon öfter bewundert. Die Braunalge ist in Japan nach der Nori-Alge besonders beliebt. Neben einem hohen Gehalt an Jod enthält sie Alginsäure, das für den Darm positive Wirkung zeigen soll.

Verwendung: Salat, Suppeneinlage.

Wo kaufen: In Form von getrockneten Streifen bekommt man sie hauptsächlich im Asialaden.


Druck

BESSERWISSER-Tipp:

Aus der Nori-Alge lassen sich gesunde Chips herstellen, dafür die Blätter in Streifen schneiden, auf ein Backblech mit Backpapier legen. Dann mit wenig Öl bestreichen, würzen und bei 150 Grad Ober- und Unterhitze für 3-4 Minuten backen.

 

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