Die beliebtesten Diäten im Check

iStock.com/ scyther5

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Low Carb

Das Prinzip: Low Carb bedeutet so viel wie „wenig Kohlenhydrate“. So sieht der Speiseplan aus: Lebensmittel wie Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis sowie Süßigkeiten werden reduziert, häufig sogar ganz gestrichen. Stattdessen steht der Sattmacher Eiweiß im Mittelpunkt. Zugreifen heißt es also bei Fleisch, Fisch, Wurst, Käse, Eiern und Milchprodukten. Auch Gemüse und Salat kommen auf den Teller. Dadurch wird die Insulinausschüttung gedrosselt und das hat zur Folge, dass verstärkt Körperfett abgebaut wird.

Fazit: Low-Carb ist sicher eine der beliebtesten Diäten, denn auch hinter anderen bekannten Abnehm-Methoden wie „Glyx“, „Logi“ oder „Schlank im Schlaf“ steckt vom Prinzip her eine kohlenhydratreduzierte Kost. Laut einer US-Studie, die Low Fat mit Low Carb verglich, hat Letztere klar die Nase vorn: Erstens nimmt man mit der Methode effektiver ab und senkt zweitens sein Risiko für Herzerkrankungen.


Low Fat

Das Prinzip: Seinen schlechten Ruf hat Fett nicht zuletzt deshalb, weil der Nährstoff mit neun Kilokalorien pro Gramm doppelt so viel Energie liefert wie Kohlenhydrate oder Eiweiß. Die Schlussfolgerung der Low-Fat-Anhänger: Fettreiches wie Butter, Sahne, Nüsse, Öle, Fleisch, Wurst oder Frittiertes sind tabu. Dafür darf man sich an Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Salat und Obst satt essen.

Fazit: Die Methode lässt sich relativ leicht umsetzen, da man beim Einkaufen nur den Fettanteil der
 Lebensmittel im Blick haben muss. Problematisch für die Gesundheit wird es aber, wenn man einseitig auf Weißmehlprodukte und
 zuckerhaltige Speisen setzt. Auch fettfreie Süßigkeiten sollte man nur in Maßen genießen.


Weight Watchers

Das Prinzip: Die weltweit bekannte Diät setzt klar auf persönliche Vorlieben. Verbote gibt es nicht,
 jeder kann das essen, was ihm schmeckt – sofern er sein tägliches Kontingent nicht überschreitet: Alle Lebensmittel werden nämlich nach einem Punktesystem, den ProPoints, bewertet. Mehr als 50 000 Produkte sind in
 einer App bzw. im Internet zu finden. Ein dicker Pluspunkt für die Motivation ist der Austausch mit Gleichgesinnten, sowohl online als auch bei Gruppentreffen.

Fazit: Das Programm ist nachhaltig angelegt, also ideal für alle, die langfristig abnehmen möchten. Außerdem berücksichtigt es die jeweilige Lebenssituation. Aber diese Diät ist auch kostspielig: Eine Mitgliedschaft gibt es ab 39,90 € (monatlich).

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Volumetrics

Das Prinzip: Viel Volumen, wenig Kalorien – auf diese einfache Formel lässt sich Volumetrics bringen. Also darf alles auf den Tisch, was satt macht und den Bauch füllt. Ideal sind demnach ballaststoffreiche und wasserhaltige Lebensmittel wie Salat, Gemüse, Obst oder Vollkornprodukte. Auch Suppen und Kräutertees sollen überflüssige Pfunde schmelzen lassen. Wer möchte, kann diese Frischkost, zumindest in Maßen, mit magerem Fleisch, Fisch oder Milchprodukten kombinieren. Hauptsache, die Energiedichte ist möglichst gering.

Fazit: Der Schwerpunkt liegt auf frischen Lebensmitteln, sodass der Körper ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird. Volumetrics ist übrigens auch gut für Vegetarier geeignet.


Metabolic Balance

Das  Prinzip: Auf der Basis von 
36 ermittelten Blutwerten sowie Angaben zu Vorlieben, Abneigungen und Unverträglichkeiten
 berechnet ein spezielles Computerprogramm detaillierte Ernährungspläne. Damit die Pfunde purzeln, muss man sich strikt an die Vorgaben halten. Laut dem Erfinder von Metabolic Balance, Dr. Wolf Funfack, sollen dadurch wichtige Stoffwechselfunktionen im Körper harmonisiert werden. Neben der Lebensmittel-Kombination spielt auch der Zeitpunkt des Essens eine Rolle: Vorgesehen sind täglich drei Mahlzeiten im Abstand von fünf Stunden. Nach 21 Uhr wird prinzpiell nichts mehr gegessen.

Fazit: Die oft als Wunderformel angepriesene Diät sehen viele Ernährungswissenschaftler aufgrund fehlender Daten und Studien kritisch. Außerdem ist das Durchhalten schwierig, da viel Disziplin erforderlich ist, um die strengen Pläne im Alltag umzusetzen.


besserwisser_logo_4farbig_male_türkisBESSERWISSER-Tipp:

Blitz-Diäten versprechen viel, halten aber wenig: Isst man nach einiger Zeit wieder normal, kommt es zum
 gefürchteten Jojo-Effekt. Wer langfristig Gewicht verlieren möchte, sollte maximal 1 Kilo pro Woche abnehmen. Bewegung (schau Dir dazu unbedingt unsere Fitness-Trends an!) pusht zusätzlich den Stoffwechsel und hilft beim Abnehmen.

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