Hatschi! Scheiß Hausstaub – so wirst Du Deine Allergie los

iStock.com/ gpointstudio

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Du wachst morgens mit geröteten Augen und verstopfter Nase auf? Du musst immer gleich niesen, wenn Staub irgendwo aufgewirbelt wird? Dann leidest Du wahrscheinlich unter einer Hausstauballergie :-( Und das Ekelige daran: Die Allergie löst nicht der Staub an sich aus, sondern Millionen von winzigen Hausstaubmilben, die sich darin tummeln… Denn diese kleinen Spinnentierchen haben in ihrem Kot Eiweißstoffe, auf die viele allergisch reagieren.


Wichtig für Dich zu wissen

  • Mangelnde Hygiene ist nicht die Ursache für Hausstaubmilben! Sie sind einfach da und leben halt gern in unseren Wohnungen, weil sie sich von unseren Hautschuppen ernähren.
  • Die meisten Hausstaubmilben halten sich in unserem Bett auf (z.B. Matratze, Kopfkissen und Bettdecke). Auch Polstermöbel, Gardinen, Teppiche und Textilien finden sie toll.
  • Das perfekte Klima für die Milben liegt bei einer Luftfeuchte von 65 bis 80 Prozent und einer Temperatur von 20 bis 30 Grad Celsius. In den Monaten Mai bis Oktober vermehren sie sich deshalb am stärksten. Deshalb sind in dieser Zeit die Allergie-Symptome am größten.

Aber lass den Kopf nicht hängen, denn mit unseren cleveren Tipps schlägst Du den Mistdingern und der Allergie ein Schnippchen!

iStock.com/ Eraxion

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So trickst Du die Milben aus

  • Bettzeug regelmäßig waschen: Nicht nur die Bettwäsche muss gewaschen werden, sondern auch das „Innenleben“ spät. alle 6 Wochen bei mind. 60 Grad. Bzw. besser noch:
  • Schutzbezug besorgen: Die sogenannten „Encasings“ für Bettzeug und Matratze kaufen (siehe unser Tipp unten). So bleiben die Milben drinnen.
  • Schlafzimmer lüften: In der Früh nach dem Aufstehen mindestens 10 Minuten bei offenem Fenster lüften. Das Zimmer sollte immer trocken und kühl sein. Zimmerpflanzen müssen raus!
  • Möbelwahl: Langfloorige Teppiche meiden. Zu empfehlen sind Parkett und Fliesen als Bodenbelag. Auch nicht so gut: Polstercouch, besser eine glatte Ledercouch, die man leicht abwischen kann.
  • Staubsauger: Er sollte einen Feinstaubfilter besitzen und keinen Auffangbehälter (ohne Staubsaugerbeutel) haben. Die Filtertüten sollte man regelmäßig wechseln.
  • Staubfänger meiden: Stofftiere, viele Kissen, zuviel Deko, offene Regale, voluminöse Vorhänge, etc.
  • Milbensprays benutzen: Wenn die Allergie ganz doll ist, ab und zu auch auf Milbensprays zurück greifen. Ist auch toller Tipp für fremde Betten, z.B. im Hotel.
  • Und jetzt alle ganz stark sein: Auf Kissenschlachten besser verzichten 😉

 


DruckBESSERWISSER-Tipp:

Zur sicheren Abklärung der Allergie auf alle Fälle einen Arzt aufsuchen und einen Allergietest machen lassen. Wird eine Hausstauballergie bestätigt, bekommt man nämlich ein Rezept für den speziellen Schutzbezug der Matratze bzw. Bettbezüge und spart so Geld (je nach Krankenkasse unterschiedliche Regelungen).

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