So findest Du die perfekte Sonnenbrille für Dich

iStock.com/ FotoimperiyA

iStock.com/ FotoimperiyA

 

Die Brille muss sitzen

Auch wenn viele in Sonnenbrillen ein modisches Accessoire sehen: wichtig ist die Passform. Dazu gehört auch, dass die Fassung groß genug ist, damit seitlich keine UV-Strahlen eindringen.

Gut zu wissen: Wer eine Sonnenbrille in seiner Sehstärke will, sollte die Brille beim Optiker kaufen, denn Korrekturgläser lassen sich nicht in jedes Modell einsetzen.


Den UV-Filter checken

Was viele nicht wissen: Über die Qualität des UV-Schutzes sagt die Tönung überhaupt nichts aus. Es gibt dunkle Gläser ohne integrierten UV-Filter. Die schaden sogar mehr, als dass sie nützen, weil sie den natürlichen Schutzmechanismus des Auges außer Kraft setzen.

Tipp: Beim Kauf auf den Zusatz „UV 400“ achten. Dadurch wird sichergestellt, dass UVA, B- und C- Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometer absorbiert werden. Ein weiteres, wichtiges Kriterium ist das „CE Zeichen“. Jede Brille, die europaweit vertrieben wird, muss dieses Prüfkennzeichen tragen.


Auf den Tönungsgrad achten

Strandurlaub oder Wanderferien? Vom Einsatzort hängt ab, welcher Blendschutz der Richtige ist. Du kannst aus vier Kategorien wählen:

Kategorie 0: Bietet den geringsten Schutz, filtert maximal 
20 Prozent der Strahlung.
Kategorie 1: Hält 20 bis 57 Prozent der Strahlung ab, gut bei leicht bewölktem Himmel.
Kategorie 2: Absorbiert 57 bis 82 Prozent, z. B. für einen schönen Sommer in Deutschland.
Kategorie 3: Intensiver Schutz, da 82 bis 92 Prozent Licht abgeschirmt werden. Ideal für einen Urlaub am Meer.
Kategorie 4: Extrem dunkler Filter, hält 92 bis 97 Prozent des Lichts ab, bei extremer Strahlung im Hochgebirge, beim Skifahren oder am Gletscher geeignet. Vorsicht: Nicht mehr zum Autofahren zugelassen.


Die Farbe der Gläser richtig wählen

Braune und graue Gläser sind im Alltag am besten, weil sie die Farben der Umgebung am wenigsten verfälschen. Eher ungeeignet sind gelb und rot getönte Gläser. Vor allem im Straßenverkehr, etwa an Ampeln, können sie problematisch sein.

Wichtig: Als Brillenträger solltest Du bei Autofahrten immer Deine ungetönte Brille dabei haben. Ab einer Tönung von 20 Prozent ist nämlich nachts die Fahrtauglichkeit nicht mehr gegeben.

Schlagwörter:,

Hier kommentieren