So schläfst du sofort besser!

Schlafprobleme

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Laut einer Umfrage des Robert Koch Institus leidet bereits jeder Vierte an Schlafproblemen. Doch nur wer nachts selig schlummert, ist tagsüber richtig fit. Diese Tipps helfen dir in den Schlaf:


Ruhe, bitte!

Bei Verkehrslärm oder einem schnarchenden Bettgenossen wirken Ohrstöpsel meist Wunder. Wenn die Nachtruhe extrem gestört ist, können getrennte Schlafzimmer sinnvoll sein. Tipp: Dem Schnarcher kann eventuell ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt helfen.


Kühl und kuschelig

Zwischen 16 und 18 Grad liegt die optimale Temperatur  für den besten Schlaf. Dafür im Schlafzimmer lüften und bei der Bettwäsche auf Wohlfühlmaterialien wie Baumwolle achten.


No Stress, please

Lässt der Ärger des Alltags dich nachts nicht los? Dann versuch mal diesen Trick: Schreib alle belastenden Gedanken auf, das macht den Kopf frei. Gut ist auch Entspannung am Abend. Das funktioniert z. B. prima beim Lesen, Musik hören oder einer Runde Yoga.


Sport hält wach

Generell schlafen sportliche Menschen zwar besser als unsport­liche. Aber: Zwei Stunden vor dem Zubettgehen sollte man sich nicht mehr körperlich verausgaben, da der Körper sonst zum Schlafen erst wieder runterfahren muss.


Essen und Alkohol

Auf ein spätes, üppiges Essen reagieren Magen und Darm häufig empfindlich. Alkohol, Koffein und Nikotin reizen die Nerven und stören deshalb den Schlaf. Als Einschlafmittel bewährt hat sich dafür eine heiße Milch mit Honig  oder der Baldriantee aus der Apotheke.


Licht stört

Ob Straßenlaterne, Stand-by-Funktion eines Elektrogeräts oder LED-Wecker – Licht hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Also: Rollladen runter und Wecker umdrehen. Forscher der Universität Basel fanden in einer Studie heraus, dass moderne Bildschirme mit LED-Technologie den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus verzögern. Das von den Geräten ausgestrahlte blaue Licht hat auf den Körper einen regelrechten Hallo-Wach-Effekt. Denn über die Augen gelangt es ins Gehirn und unterdrückt dort die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Die Folge: Man fühlt sich wach und kann nur schwer einschlafen.


 

DruckBESSERWISSER-Tipp:

Handy raus! Verbanne das Handy aus dem Schlafzimmer, denn nicht nur Handylicht und nächtliches Bimmeln stört den Schlaf, auch die Strahlung ist nicht gut für dich.  Wenn dein Handy gleichzeitig dein Wecker ist, dann schalte den Flugmodus ein – das reduziert die Strahlung zumindest.

 

 

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